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Schwibbögen - LED Schwibbögen aus Seiffen und dem Erzgebirge

Schwibbögen aus dem Erzgebirge haben eine lange Tradition und ihren Ursprung in dieser Region Deutschlands. Die beleuchteten Lichterbögen, die schon vor vielen Jahrhunderten in die Fenster gestellt wurden, wiesen den Bergleuten im Dunkeln den Weg nach Hause. Heute sind die Schwibbögen längst zum Weihnachtssymbol geworden und gehören als fester Bestandteil jeder Fensterdekoration zur Weihnachtszeit. Die erzgebirgischen Schwibbögen erhalten Sie bei uns in unterschiedlichen Größen sowie nach Ihrer Wahl elektrisch, mit LED oder ganz natürlich beleuchtet. Gern fertigen wir Ihnen auch Sonderformen an, teilen Sie uns Ihre Wünsche einfach mit und wir sorgen für Ihren ganz persönlichen Weihnachtszauber. Mehr zu unseren Schwibbögen

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Schwibbögen - LED Schwibbögen aus Seiffen und dem Erzgebirge

Schwibbögen aus dem Erzgebirge haben eine lange Tradition und ihren Ursprung in dieser Region Deutschlands. Die beleuchteten Lichterbögen, die schon vor vielen Jahrhunderten in die Fenster gestellt wurden, wiesen den Bergleuten im Dunkeln den Weg nach Hause. Heute sind die Schwibbögen längst zum Weihnachtssymbol geworden und gehören als fester Bestandteil jeder Fensterdekoration zur Weihnachtszeit. Die erzgebirgischen Schwibbögen erhalten Sie bei uns in unterschiedlichen Größen sowie nach Ihrer Wahl elektrisch, mit LED oder ganz natürlich beleuchtet. Gern fertigen wir Ihnen auch Sonderformen an, teilen Sie uns Ihre Wünsche einfach mit und wir sorgen für Ihren ganz persönlichen Weihnachtszauber. Mehr zu unseren Schwibbögen

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Wir stellen Schwibbögen mit ganzen Landschaften und handgefertigten erzgebirgischen Figuren her, die in liebevoller Schnitzarbeit gefertigt werden. Es sind typische Gebäudenachbildungen zu sehen, christliche Motive aus der Weihnachtsgeschichte oder Wald und Tierfiguren, sowie die berühmte Kirche des für seine Volkskunst bekannten Erzgebirgsdorfes Seiffen.

Schwibbogen aus dem Erzgebirge – Geschichte und Bedeutung

Der Schwibbogen, auch Lichtbogen oder Lichterbogen genannt, erleuchtet seit mittlerweile mehr als 250 Jahren die Fenster im Erzgebirge zur Weihnachtszeit und ist damit ein fester Bestandteil der Erzgebirgischen Volkskunst. Abgeleitet wird sein Name von seiner Form, welche sich auch in der Architektur wiederfindet: Ein Schwibbogen oder auch Schwebebogen bezeichnet hier einen waagerecht verlaufenden, freistehenden Bogen zwischen zwei Mauerteilen. Übermauert ist der Bogen so, dass sich oben ein gerader Abschluss ergibt. Die Schwibbögen dienen der Statik und Abstützung von Mauern und können dabei ganze Straßen überspannen.

Der erste Erzgebirgische Schwibbogen entstand in Johanngeorgenstadt. Überlieferungen nach, soll der Bergschmied Johann Teller um 1726 den ersten schmiedeeisernen Leuchter in dieser Art angefertigt haben.

Die Bogenform des Erzgebirgischen Schwibbogens lässt sich im Gegensatz zur architektonischen Form auf die bergmännische Tradition zurückführen: Am “Zechenheiligabend“ haben die Bergleute zur letzten Schicht vor dem Weihnachtsfest ihre angezündeten Grubenlampen wie das Mundloch des Stollens halbkreisförmig an die Wand gehängt. Dieser Brauchtum, die sogenannte “Mettenschicht“, ist heute in vielen Schaubergwerken des Erzgebirges wieder zu bewundern und live mitzuerleben. Da in einigen früheren Schwibbögen aber auch Sonnen, Monde und Sterne dargestellt wurden, ist davon auszugehen, dass auch der Himmelsbogen in der Symbolisierung eine Rolle gespielt haben könnte.

Fährt man heutzutage in der Weihnachtszeit durch das Erzgebirge, so begegnet einem der festliche Glanz der Schwibbögen in nahezu jedem Fenster sowie in übermannsgroßer Form auf Marktplätzen der Städte und Dörfer.

Ganz gleich, ob Sie eher Erzgebirgische Schwibbögen mit ganzen Landschaften und handgefertigten Figuren, mit typischen Gebäudenachbildungen, mit christlichen Motiven aus der Weihnachtsgeschichte oder mit Wald- und Tierfiguren präferieren – Bei uns werden Sie bei der Suche nach Ihrem Schwibbogen garantiert fündig. Die Schwibbögen aus liebevoller Schnitzarbeit sind in verschiedenen Größen und wahlweise elektrisch, mit LED oder ganz natürlich beleuchtet.

Geschichte des Erzgebirgischen Schwibbogens

Neben dem erstdatierten Schwibbogen von 1726 (frühere Schreibweise auch Schwippbogen) wurden auch verschiedene andere Schwibbögen aus dem 18. Jahrhundert in der Gegend um Johanngeorgenstadt gefunden. Einen Schwibbogen aus dem Jahre 1778 kann man noch heute in Johanngeorgenstadt bewundern, welcher motivisch die drei damaligen Erwerbsquellen der Erzgebirgler – den Bergbau, das Schnitzen und das Klöppeln – darstellt. Vermutungen liegen nahe, dass dieser Schwibbogen ebenfalls vom Schmied Johann Teller hergestellt wurde. Bei allen gefundenen Schwibbögen war die Anzahl der Kerzen unterschiedlich, jedoch immer ungerade. In der Mitte des Schwibbogens war folglich immer genau eine Kerze positioniert.

Auch wenn heutzutage die meisten Schwibbögen aus Holz gefertigt werden, waren sie beispielsweise bis Anfang des 20. Jahrhunderts oft auch aus Metall hergestellt.

Seine heutige Bekanntheit verdankt der Schwibbogen aus dem Erzgebirge der „Feierobnd-Ausstellung” in Schwarzenberg 1937, welche von dem Schwarzenberger Industriellen Friedrich Emil Krauß initiiert wurde. Als Werbesymbol wurde etwas typisch Westerzgebirgisches gesucht und so wurde sich für den Bogenleuchter der Johanngeorgenstädter Bergleute entschieden. Nach einem neuen Entwurf von Paula Jordan fertigten die Schmiedemeister Max Adler und Curt Teller einen Großschwibbogen (ca. 7 x 4 m). Für die Schwarzenberger Ausstellung wurde ein Großschwibbogen mit den Maßen sieben mal vier Meter gefertigt, welcher blattvergoldet wurde und mit Gaslichtern versehen. Für den Schwibbogen war diese Ausstellung ein großer Erfolg. Er verbreitete sich daraufhin zu Weihnachten schnell im ganzen Erzgebirge und wurde auf diese Weise zu einer Art Symbol für die Region.

Bedeutung des Erzgebirgischen Schwibbogens

Der Schwibbogen bzw. Lichterbogen war zunächst ein Ausdruck der Sehnsucht nach Licht. Aufgrund ihrer langen Schichten Untertage sahen die Bergleute besonders zur Winterzeit kaum Tageslicht. Die früheren Schwibbögen stellten daher oft alltägliche Szenen aus dem Bergwerksleben dar. Heutzutage werden aber auch oft die christliche Weihnachtsgeschichte sowie der Wald mit seinen Tieren und die Heimat motivisch dargestellt. Die Beleuchtung erfolgt meist elektrisch, wahlweise auch mit LEDs oder ganz ursprünglich mit Wachskerzen. Bei einigen Modellen findet man auch eine indirekte Beleuchtung. Preislich unterscheiden sich Original Erzgebirge Schwibbogen je nach Größe, der Detailgenauigkeit und dem verwendeten Holz. Das beliebteste Motiv ist der Schwibbogen Seiffener Dorf in den verschiedensten Ausführungen.

Auch der Schwibbogen unterliegt dem Wandel der Zeit. So finden sie auch moderne Schwibbogen mit puristischer Bestückung oder Schwibbögen 3D, die durch besondere Aussägungen bestechen. Die meisten Schwibbögen kommen aus Seiffen.

Schwibbögen aus dem Erzgebirge

Heutzutage stellen viele verschiedene erzgebirgische Volkskunst-Werkstätten Schwibbögen und Lichterbögen her. Wenn Sie in Seiffen sind, schauen Sie doch mal in unserem Nestler Schwibbogen Werksverkauf vorbei und kaufen Ihren Schwibbogen aus dem Erzgebirge direkt beim Hersteller in Seiffen. Natürlich können Sie alle Nestler Schwibbögen aus unserem Werksverkauf auch auf www.seiffen.com kaufen.

So finden Sie bei uns alle unterschiedliche Modelle von Herstellern wie Richard Glässer, Müller Kleinkunst, Albin Preißler, Knuth Neuber, Christian Ulbricht, KWO Kunstgewerbe-Werkstätten Olbernhau,oder auch Seiffener Volkskunst eG und natürlich die Schwibbögen von uns Nestler-Seiffen als eigenständiger Hersteller. Gern beraten wir Sie weiter.

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